Projektion, Durchlässigkeit und Selbstannahme 


 

Weiß ich, was es anderen schwer macht, 
bei mir zu bleiben, 
mir achtsam zuzuhören?
Ist es überhaupt so oder ist das auch meins?



Ich denke vielleicht hören andere in meinen Bitten Forderungen?
Habe ich Forderungen? 
Oder habe ich einfach Vorstellungen, 
von denen ich ausgehe, die anderen hätten sie auch?


Rede ich, wenn ich wirklich auf den Impuls zu reden spüre?
Rede ich, um mich selber zu hören und zu spüren?
Rede ich, um der Stille auszuweichen?
Rede ich, weil ich mich in der Stille wirklich spüren würde?


Was ist die Durchlässigkeit, die ich mir wünsche?



Manchmal spüre ich sie wirklich, in meiner Brust und in meinem Hals,
meine versteckten Vorwürfe und Schuldzuweisungen.
Da bin ich oft im Trotz, ich erlebe mich als mein kleines Kind.
Ich mag einfach gesehen werden und geliebt werden, egal wie ich bin.


Ich kenne es ja selber ... 
wenn andere reden ohne dass ich wirklich in Kontakt mit ihnen bin,
dann werde ich müde ... dann geht es darum auf meine Grenzen zu achten.
Und ich neige dazu meine Grenzen in Form von Schuldzuweisungen zu setzen.


Was will ich überhaupt von mir?
Was will ich überhaupt von anderen?
Wie mag ich Menschen begegnen? Wie mag ich mir begegnen?
Wie mag ich Menschen behandeln? Wie mag ich mich behandeln? 


Je weiter ich gehe, je weiter ich mich entwickele ...
ich meine das so bei mir wahrzunehmen ...
immer öfter, wenn ich denke mein Gegenüber zu spüren ... 
erkenne ich, dass ich das genausogut zu mir nehmen kann.



Was ist Projektion?, frage ich mich.



Ist es nicht wirklich so, dass alles was mich bewegt, 
auch mit mir zu tun hat?
Würde ich nicht mit großer Gelassen- und Besonnenheit reagieren,
wenn ich die Bedürftigkeit meines Gegenübers einfach wertschätzen könnte?


Ich denke es könnte ein Leichtes sein, zu sehen was gerade dran ist:
In der Stille finde ich zu mir ...
Zum Reden ist danach Zeit, 
wenn ich es immer noch für angebracht halte.


Und ja ich weiß, wohin ich will:
Wenn es wie so oft nicht gelingen wird,
dann mag ich das als Chance sehen.
Eine Chance wieder aufzustehen und zu lernen.



Selbstannahme führt zu Durchlässigkeit, 
dann zur Auflösung jeglicher Projektion?



Zu diesem Beitrag wurde ich inspiriert von einem Text auf Facebook, den Milena Fluss verfasst hat.

Das Foto ist von Lucia Kelnhofer.


Danke!


Christian Hinrichsen

Sinnhaftes

 



 

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